Einladung zum dritten offenen MieterInnen-Treffen am 05.03.19 um 19 Uhr

Liebe Leute,

das nächste offene MieterInnen-Treffen ist am nächsten Dienstag, den 05.03.19 (und der Vorschlag ist danach immer den 1. Dienstag im Monat zu nehmen) wieder um 19.00 im Cafe Kopi in der Rehbockstr. 2 der Nordstadt. Kommt gerne vorbei.

Ein grundsätzliches Anliegen wird die Diskussion des Selbstvertändnisses unseres Treffens sein, das wir nach der Diskussion beim letzten Treffen ausformuliert haben (s. unten). Dazu können wir auch Umgang und Formen bezüglich zukünftiger Öffentlichkeitsarbeit/Ankündigungen gemeinsam diskutieren und überlegen.

Gemeinsam wollen wir aktuelle Infos und Anliegen zusammen tragen, teilen und austauschen, um den neuesten Stand zu Entwicklungen im Stadtteil, sowie allgemein zur Wohnungsproblematik zu besprechen. Beim letzten Treffen wurde als Beispiel hierzu eine neuerlich durchweg rasante Erhöhung der „Nebenkosten“ bei aktuellen Wohnungsangeboten konstatiert und Befürchtungen eines möglichen Hausverkaufes in der Lilienstrasse angesprochen mit dem Vorhaben ggf. einen bewohnerInnenorientierten, genossenschaftlichen Träger einzuschalten.

Weitere Punkte sind ein Feedback der öffentlichen Aktion „Nordstadt solidarisch“ vom 09.02.
unter dem Motto „Konsequent gegen Verdrängung“, die Neue Presse berichtete (s. dazu link) und dazu ein kurzer Film.
Dank allen für die Unterstützung.

neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Wohnungsmarkt-Hannover-Symbolisch-zugemauert-Aktion-gegen-Druck-auf-Mieter
ein kurzer Film
vimeo.com/316896312

Gemeinsam wollen wir hierdran anknüpfen und neue Ideen und Vorschläge zur Planung, Gestaltung und Durchführung von weiteren Aktionsformen zusammen tragen, ausarbeiten und entwickeln.

Mit vorfreudigen Grüßen … die Vorbereitenden

Einladung zur Veranstaltungsreihe „Stadt. Macht. Widerstand.“

Liebe Leute,

wir möchten euch gerne zu zwei kommenden Veranstaltungen einladen:

1.) Perspektiven auf Verdrängung – Strategien für eine andere Stadt

Diskussionsveranstaltung

Der zunehmende Druck auf dem Wohnungsmarkt trifft immer mehr Menschen, vor allem jedoch diejenigen, denen es auch in anderen Bereichen schwer gemacht wird: z.B. Menschen mit wenig Geld, Geflüchtete oder Menschen, die körperliche oder psychische Beeinträchtigungen erfahren.

Welche Strategien können Betroffene entwickeln, um sich gegen diese Entwicklungen zu wehren? Welche Formen von Solidarität sind möglich? Und wie kann eine Stadt aussehen, die ein gutes Leben für alle möglich macht?

In der Diskussion stellen sich verschiedene Initiativen und Menschen vor, die aktuell in Kämpfen gegen Verdrängung aktiv sind. Neben dem Austausch über kurz- und längerfristige Strategien, soll vor allem der Blick dafür geschärft werden, wie sich unterschiedliche Kämpfe solidarisch aufeinander beziehen können.

Mit dabei sind:

Kiezkollektiv//Hausgemeinschaft Ottenstraße//Mietshäusersyndikat (angefragt)//Ehemalige aus der Kampagne Ahoi//Wohnungslose Aktivist*innen//…

Donnerstag, 14. Februar, 19 Uhr

Fröbelstraße 5, Aula (Eingang vorne)

2.) Das Kiezkollektiv stellt sich vor

Kneipenabend mit Diskussion

Das Kiezkollektiv ist ein solidarischer Zusammenschluss von Menschen, die sich gegen Verdrängung im städtischen Kontext wehren.

Die Idee ist, dass Mieter*innen mit ihren Problemen nicht alleine bleiben, sondern sich gegenseitig ermutigen, beraten und sich gemeinsam Perspektiven erkämpfen.

Ein Weg dahin ist, dass Menschen anfangen sich in ihren Hausgemeinschaften zu organisieren. So haben es zum Beispiel die Mieter*innen der Fliederstraße 5 zusammengetan um drohende Entmietungen abzuwenden und gemeinsam eine Demo unter dem Motto “Unsere Wohnungen sind nicht verhandelbar” auf die Beine gestellt. Auch in der Ottenstraße und am Pfarrlandplatz haben sich widerständige Hausgemeinschaften zusammengefunden.

In den letzten Jahren ist auch der Versuch, gemeinsam Zwangsräumungen zu verhindern, zum wichtigen Aktionsfeld geworden.

Im gemütlichen Setting der selbstverwalteten Kneipe erzählen Leute aus den Hausgemeinschaften und vom Kiezkollektiv von aktuellen Kämpfen und (Miss)erfolgen.

Dabei soll es um die Frage gehen wie die Selbstorgansisation im Stadtteil zum Standortvorteil gegen kapitalistische Verwertung werden kann.

Anschließend ist regulärer Kneipenbetrieb.

26.2., 18h, Fröbelstraße 5, LKA (Eingang über den Hof)

Neues zum Bumke-Objekt

Damit wurde nicht gerechnet, was alleine die Auswahl des zu kleinen Raumes zeigt:

haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Hannover-Nordstadt-Buergerabend-zu-Wohnungsbau-wegen-Andrang-verschoben

Und die Vernetzung und Planung geht weiter. Nach wie vor sind alle herzlich eingeladen:
schon zum vormerken: 2. Offenes Treffen:
Wie weiter? Ist nach der „Beteiligung“ vor der richtigen
„Mitbestimmung“? Wir besprechen das „Zukunftsforum“ und besprechen
weitere Schritte.
Donnerstag, 07.02.2019, 19 Uhr, Kino im Sprengel.
Kämpferische und nachbarschaftliche Grüße,
Interventionistische Linke Hannover

Stress mit VermieterInnen. Einladung zum 2. MieterInnentreffen

Liebe Nachbar_innen und Freund_innen,

im November haben wir uns zu einem ersten gemeinsamen Austausch und Kennenlernen im Cafe Kopi getroffen. Viele Betroffene von Mieterhöhung und Verdrängung haben von ihren persönlichen Erfahrungen berichtet und unterschiedliche Handlungsoptionen und Strategien im Umgang mit Vermieter_innen vorgestellt. Innerhalb der gemeinsamen Diskussionen ist jedoch auch deutlich geworden, dass für alle Anwesenden ein vereinzelter und privater Kampf gegen die Probleme auf dem Wohnungsmarkt und darüber hinaus nicht ausreichend ist.
Vielmehr braucht es eine Plattform auf der wir gemeinsam Strategien entwickeln können und kollektiv handlungsfähig werden. Wir haben dazu konkrete Gedanken und Ideen, die wir Euch vorstellen werden.
Somit möchten wir den an uns gestellten Auftrag des letzten gemeinsamen Treffens umsetzen und laden Euch daher ein, am 30.01.19 um 19 Uhr im Cafe Kopi in der Rehbockstr. Ecke Schaufelderstr. gemeinsam mit uns Perspektiven für eine solche Diskussions- und Aktionsplattform in Form eines offenen Mieter_innen Treffens in der Nordstadt zu entwickeln.

Aus unserer Perspektive dient dieses Treffen als Möglichkeit zum Austausch von Betroffenen, die mit den Entwicklungen und Problemen des Wohnungsmarktes zu kämpfen haben und diejenigen die sich informieren, solidarisieren und helfen möchten, um gemeinsam dagegen Vorzugehen. Wir wünschen uns, dass dieses Treffen nicht aus parteipolitischer Funktion heraus als Agitationsfeld und Plattform genutzt und vereinnahmt wird.

Wir freuen uns auf Euch.

UnterstützerInnen „Fliederstrasse für alle“/Asta/KiezKollektiv

Wie geht es weiter mit dem Bumke-Gelände? Nordstadt selber machen!

Dies ist ein Artikel der Interventionistischen Linken.

interventionistische-linke.org/termin/wie-geht-es-weiter-mit-dem-bumke-gelaende-nordstadt-selber-machen

Ein offenes Treffen für alle Interessierten an der weiteren Entwicklung des Bumke-Geländes am Engelbosteler Damm 5 und 9 sowie an der Oberstraße 3,4 und 7.
Hier können Ideen und Anregungen gesammelt werden, was sich die BürgerInnen und Bürger der Nordstadt wünschen, um diese dann am 31. Januar 2019 um 18.30 Uhr zu einem öffentlichen Austausch mit der Firma Gerlach Wohnungsbau einzubringen.

Unser Brief dazu:

Liebe Anwohner_innen des Bumke-Geländes,
liebe Bewohner_innen der Nordstadt,

einige haben es vielleicht mitbekommen, Ende 2019 will die Firma Bumke vom Engelbosteler Damm wegziehen. Das Bumke-Gelände wurde 2017 an die Firma Theo Gerlach Wohnungsbau verkauft, die das 9000 Quadratmeter große Gewerbegelände ab Ende 2019 in Wohn- und Gewerberaum umwandeln will. Dazu veranstaltet Gerlach am 31.01.2019 ein Bürgerbeteiligungsverfahren.

Diese Entwicklungen gehen uns alle an, denn:

Was mit so einem großen Baugelände passiert, beeinflusst den ganzen Stadtteil!
Private Investor_innen können keine Lösung für Wohnraumpolitik sein!
Den privaten Wohnungsmarkt verdrängen – Für mehr demokratisch organisiertes, öffentliches Eigentum!
Wir wollen zeigen, was wirkliche Beteiligung der Bewohner_innen heißt – Nordstadt selber machen!

Der Ruf der Nordstadt hingegen mit vergleichsweise günstigem Wohnraum entspricht schon lange nicht mehr der Realität. Mit steigender Nachfrage in ganz Hannover, sind auch hier die Mieten um durchschnittlich 19,2 Prozent in den letzen vier Jahren angestiegen. Mit einer Durschnittsmiete von 9,38 Euro pro Quadratmeter ist die Nordstadt noch teurer als beispielsweise das immer teurer werdende Linden-Nord. Was mit großen Grundstücken wie dem Bumke-Gelände passiert, beeinflusst den Mietenspiegel und die Entwicklung eines ganzen Stadtteils!

Im Falle von Bumke hätte die Stadt anders agieren können. Anstatt mit Investor_innen zu kuscheln, hätte das Bumke-Gelände als städtebauliches Sanierungsgebiet der Stadt ein Vorkaufsrecht und mehr demokratische Mitsprache ermöglicht. Nun aber begnügt sie sich wahrscheinlich damit, die übliche Menge an Sozialwohnungen (25 Prozent – ein Witz gegenüber den auslaufenden Bindungen) vorzuschreiben und dem Investor ein so genanntes Bürgerbeteiligungsverfahren aufzuerlegen. Davon, dass die Beteiligten eigentlich schon feststehen, lassen wir uns nicht abschrecken und sagen: Hin da!

Wir wollen die Entwicklungen in unserer Nachbarschaft selbst in die Hand nehmen.
Nordstadt selber machen!

Wir wollen an den Widerstand einiger mutiger Mieter_innen in der Nordstadt anschließen, der seinen bisherigen Höhepunkt in der großen Mietenedemo vom November 2018 fand.

Kommt am 24. Januar um 19 Uhr zu einem offenen Treffen in die Bürgerschule! Dort wollen wir uns Gedanken darüber machen, was aus unserer Sicht mit dem Bumke-Gelände passieren sollte und wie wir unsere Ziele erreichen können. Unsere Vorstellungen können wir dann eine Woche später bei dem öffentlichen Treffen der Firma Gerlach einbringen.

Zeit für kritische stadtpolitische Visionen!

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Zudem berichtet die HAZ über das Thema und die öffentliche Diskussion für Bürger*innen:

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Wohnungsbau-Investor-startet-Dialog-zum-Bumke-Gelaende