Kiezkollektiv Hannover http://kiezkollektiv.blogsport.de Solidarisches Mieter_innennetzwerk Wed, 17 Apr 2019 20:43:35 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en 1. Mai in Hannover http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/04/17/1-mai-in-hannover/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/04/17/1-mai-in-hannover/#comments Wed, 17 Apr 2019 20:43:16 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/04/17/1-mai-in-hannover/

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Internationaler Aktionstag Recht auf Stadt http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/03/27/internationaler-aktionstag-recht-auf-stadt/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/03/27/internationaler-aktionstag-recht-auf-stadt/#comments Wed, 27 Mar 2019 19:12:38 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/03/27/internationaler-aktionstag-recht-auf-stadt/

Wir laden euch ein, am 06.04.19 gemeinsam eine Critical Mass* zu werden. Dabei radeln wir an verschiedenen Gentrifizierungs-Hot Spots vor­bei. Anschließend wollen wir auf dem Küchen­garten zusammenkommen, miteinander essen, schnacken, Musik und Redebeiträgen lauschen. Der Stadt der steigenden Mieten, in der wenigen gehört, was alle brauchen, setzen wir unseren Zusammenhalt, unsere Vielfalt und Solidarität entgegen.
Wir wollen eine Stadt:
- in der die Häuser fürs Wohnen und nicht für den Profit gebaut werden,
- in der niemand in Notunterkünften, Heimen oder auf der Straße leben muss,
- und in der Wohnraum, Boden und Natur Allge­meingut sind

Wohnraum darf keine Ware sein!

6.4.2019, 13 Uhr, Start Christuskirche

Kiezkollektiv – Solidarisches Mieter*innen Netzwerk
Nordstadt Solidarisch
Recht auf Stadt AG IL Hannover

* Aktionsform bei der es darum geht, sich mit Fahrrädern den öffent­lichen Raum anzueignen. Laut StVO können Gruppen ab 15 Fahrrädern als Verband gelten und dürfen die Straße benutzen.

Für weitere Infos checkt:

aktionstag.mietenwahnsinn-stoppen.de

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Kältetod in Hannover-Linden http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/03/05/kaeltetod-in-hannover-linden/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/03/05/kaeltetod-in-hannover-linden/#comments Tue, 05 Mar 2019 10:51:48 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/03/05/kaeltetod-in-hannover-linden/ Kältetod in Hannover-Linden. Nachruf auf einen Freund
Jürgen »Bauer« Niemann (1954–2019)

Von Jürgen Otte und Sprecherinnen- und Sprecherrat Die Linke Hannover, Linden-Limmer

jungewelt.de/artikel/350245

Gedenken an Jürgen »Bauer« Niemann: 7. März, 17 Uhr, Mahnwache vor der Wohnung, die ihm entrissen wurde (Kötnerholzweg/Ecke Limmerstraße), Erinnerungen an die gemeinsame Zeit und gemeinsame Kämpfe ab zirka 18 Uhr in der Fröbelstraße 5

Am 12. Februar fanden Mitarbeiter des »Freizeitheimes Linden« in Hannover hinter dem Gebäude einen leblosen Menschen. Es war unser Freund und Genosse Jürgen Niemann, den alle hier im Stadtteil seit Jahrzehnten als »Bauer« kannten – verstorben in der Kälte einer Februarnacht draußen im Freien.

Die Ärzte rätseln noch, woran er gestorben ist. Unser Obduktionsbericht lautet: Vielleicht ist Bauer an Unterkühlung gestorben, ganz sicher aber an der Kälte dieses Landes und dieser Stadt. Ein warmherziger und anpackend hilfsbereiter Mensch endet als kalter, toter Körper und wird zu einer Zahl in der Statistik der Unmenschlichkeit. Wie viele Kältetote gab es in diesem Winter in diesem Land?

Jürgen wäre in wenigen Tagen, am 7. März, 65 Jahre alt geworden. In diesem Alter beginnt für andere ein neuer Lebensabschnitt, für Jürgen endete das Leben, das sich ihm in den letzten Jahren fast nur noch von der dunklen und hässlichen Seite gezeigt hatte.

Ein Schlaganfall warf ihn vor einigen Jahren aus der Bahn, raubte ihm viel von seiner Kraft und Vitalität. Arbeitslos geworden und den Schikanen des Jobcenters ausgesetzt, engagierte er sich weiter in unseren Reihen gegen Hartz IV, Wohnungsnot und die Gentrifizierung seines Stadtteils.

Vor einigen Jahren gab es in Linden Hausbesetzungen für selbstbestimmtes Wohnen und für ein soziales Zentrum. Bauer begrüßte und unterstützte das vehement. »So muss man das machen, wie früher!« »Nur parlamentarische Initiativen, das reicht nicht aus!« Kämpfe um soziale Veränderungen selbst organisieren – das war sein Ding; von der Basis her aktiv werden – das war sein Motto. Das erinnerte ihn an Zeiten, als das UJZ Kornstraße und die Glocksee (Unabhängige Jugendzentren, jW) erstritten wurden, an die Hausbesetzung in der Ricklingerstraße Anfang der achtziger Jahre und vieles mehr. Nicht ganz soweit zurück liegen die Proteste gegen die Abholzungen im Calenberger Loch, sein Engagement für den Erhalt der Stadtbücherei im Freizeitheim Linden, für das Fössebad und gegen die ihm besonders verhassten Hochbahnsteige auf der Limmerstraße. Politik war für Bauer immer konkrete Praxis, nie nur Programm, Ideologie, Papierkram.

An seinem Geburtstag vor zwei Jahren, am 7. März 2017, stand Bauer plötzlich selbst im Mittelpunkt der politischen Auseinandersetzungen hier in Linden. Widerrechtlich wurden er und ein Mitbewohner aus ihren winzigen Zimmern am Kötnerholzweg gezwungen. Eine von jährlich zirka 400 Zwangsräumungen in dieser Stadt. Es war der dritte Anlauf für diesen Gewaltakt. Von Solidaritätsbekundungen begleitet, hatten in den Wochen zuvor die ersten beiden Versuche, ihm sein Zuhause zu rauben, juristisch abgewendet werden können. Im dritten Versuch wurden dann zu nächtlicher Stunde 200 Polizisten aufgeboten, um die Umgebung abzuriegeln und seine Freunde und Unterstützer abzuwehren. So wurde eine widerrechtliche, brachiale Zwangsräumung eines alten und kranken Menschen exekutiert. Bauer war Opfer einer vor kurzem beschlossenen Gesetzesänderung geworden. Untermieter sind, auch wenn sie immer ihre Miete gezahlt haben, nicht mehr geschützt, wenn der Hauptmieter kriminell und betrügerisch Mietschulden aufhäuft. Das war bei Bauer der Fall.

So produziert der Gesetzgeber Wohnungslosigkeit, im Interesse des Privateigentums, vollstreckt durch die Polizeigewalt. Unsere Aufgabe hätte es sein müssen und wird es weiter sein zu helfen, dies abzuwenden.

Bauer stand auf der Straße. Mit einem Rucksack Kleidung und einer Tasche mit dem Nötigsten kam er vorübergehend bei einem Bekannten unter.

Er hatte Solidarität erfahren, leider eine im Ergebnis erfolglose. Und wohl zu wenig Solidarität, um daraus ausreichend Kraft für die Zukunft zu schöpfen. Bauer verlor mehr und mehr seinen Lebenswillen und die Kraft, an seiner Situation Entscheidendes zu verändern. Er blieb ohne eigene Wohnung bis zu seinem Tod. Und starb in und an der Kälte dieser Stadt. Das nicht verhindert zu haben, erfüllt uns mit Wut und Trauer und beschämt uns als Freunde und Partei.

Das Recht auf eine eigene, gute und bezahlbare Wohnung muss ein einklagbares Grundrecht eines jeden Menschen werden. Bauer, du bleibst unvergessen!

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Einladung zum dritten offenen MieterInnen-Treffen am 05.03.19 um 19 Uhr http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/28/einladung-zum-dritten-offenen-mieterinnen-treffen-am-05-03-19-um-19-uhr-2/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/28/einladung-zum-dritten-offenen-mieterinnen-treffen-am-05-03-19-um-19-uhr-2/#comments Thu, 28 Feb 2019 18:44:18 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/28/einladung-zum-dritten-offenen-mieterinnen-treffen-am-05-03-19-um-19-uhr-2/ Liebe Leute,

das nächste offene MieterInnen-Treffen ist am nächsten Dienstag, den 05.03.19 (und der Vorschlag ist danach immer den 1. Dienstag im Monat zu nehmen) wieder um 19.00 im Cafe Kopi in der Rehbockstr. 2 der Nordstadt. Kommt gerne vorbei.

Ein grundsätzliches Anliegen wird die Diskussion des Selbstvertändnisses unseres Treffens sein, das wir nach der Diskussion beim letzten Treffen ausformuliert haben (s. unten). Dazu können wir auch Umgang und Formen bezüglich zukünftiger Öffentlichkeitsarbeit/Ankündigungen gemeinsam diskutieren und überlegen.

Gemeinsam wollen wir aktuelle Infos und Anliegen zusammen tragen, teilen und austauschen, um den neuesten Stand zu Entwicklungen im Stadtteil, sowie allgemein zur Wohnungsproblematik zu besprechen. Beim letzten Treffen wurde als Beispiel hierzu eine neuerlich durchweg rasante Erhöhung der „Nebenkosten“ bei aktuellen Wohnungsangeboten konstatiert und Befürchtungen eines möglichen Hausverkaufes in der Lilienstrasse angesprochen mit dem Vorhaben ggf. einen bewohnerInnenorientierten, genossenschaftlichen Träger einzuschalten.

Weitere Punkte sind ein Feedback der öffentlichen Aktion „Nordstadt solidarisch“ vom 09.02.
unter dem Motto „Konsequent gegen Verdrängung“, die Neue Presse berichtete (s. dazu link) und dazu ein kurzer Film.
Dank allen für die Unterstützung.

neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Wohnungsmarkt-Hannover-Symbolisch-zugemauert-Aktion-gegen-Druck-auf-Mieter
ein kurzer Film
vimeo.com/316896312

Gemeinsam wollen wir hierdran anknüpfen und neue Ideen und Vorschläge zur Planung, Gestaltung und Durchführung von weiteren Aktionsformen zusammen tragen, ausarbeiten und entwickeln.

Mit vorfreudigen Grüßen … die Vorbereitenden

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Einladung zur Veranstaltungsreihe „Stadt. Macht. Widerstand.“ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/10/einladung-zur-veranstaltungsreihe-stadt-macht-widerstand/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/10/einladung-zur-veranstaltungsreihe-stadt-macht-widerstand/#comments Sun, 10 Feb 2019 12:20:20 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/10/einladung-zur-veranstaltungsreihe-stadt-macht-widerstand/ Liebe Leute,

wir möchten euch gerne zu zwei kommenden Veranstaltungen einladen:

1.) Perspektiven auf Verdrängung – Strategien für eine andere Stadt

Diskussionsveranstaltung

Der zunehmende Druck auf dem Wohnungsmarkt trifft immer mehr Menschen, vor allem jedoch diejenigen, denen es auch in anderen Bereichen schwer gemacht wird: z.B. Menschen mit wenig Geld, Geflüchtete oder Menschen, die körperliche oder psychische Beeinträchtigungen erfahren.

Welche Strategien können Betroffene entwickeln, um sich gegen diese Entwicklungen zu wehren? Welche Formen von Solidarität sind möglich? Und wie kann eine Stadt aussehen, die ein gutes Leben für alle möglich macht?

In der Diskussion stellen sich verschiedene Initiativen und Menschen vor, die aktuell in Kämpfen gegen Verdrängung aktiv sind. Neben dem Austausch über kurz- und längerfristige Strategien, soll vor allem der Blick dafür geschärft werden, wie sich unterschiedliche Kämpfe solidarisch aufeinander beziehen können.

Mit dabei sind:

Kiezkollektiv//Hausgemeinschaft Ottenstraße//Mietshäusersyndikat (angefragt)//Ehemalige aus der Kampagne Ahoi//Wohnungslose Aktivist*innen//…

Donnerstag, 14. Februar, 19 Uhr

Fröbelstraße 5, Aula (Eingang vorne)

2.) Das Kiezkollektiv stellt sich vor

Kneipenabend mit Diskussion

Das Kiezkollektiv ist ein solidarischer Zusammenschluss von Menschen, die sich gegen Verdrängung im städtischen Kontext wehren.

Die Idee ist, dass Mieter*innen mit ihren Problemen nicht alleine bleiben, sondern sich gegenseitig ermutigen, beraten und sich gemeinsam Perspektiven erkämpfen.

Ein Weg dahin ist, dass Menschen anfangen sich in ihren Hausgemeinschaften zu organisieren. So haben es zum Beispiel die Mieter*innen der Fliederstraße 5 zusammengetan um drohende Entmietungen abzuwenden und gemeinsam eine Demo unter dem Motto “Unsere Wohnungen sind nicht verhandelbar” auf die Beine gestellt. Auch in der Ottenstraße und am Pfarrlandplatz haben sich widerständige Hausgemeinschaften zusammengefunden.

In den letzten Jahren ist auch der Versuch, gemeinsam Zwangsräumungen zu verhindern, zum wichtigen Aktionsfeld geworden.

Im gemütlichen Setting der selbstverwalteten Kneipe erzählen Leute aus den Hausgemeinschaften und vom Kiezkollektiv von aktuellen Kämpfen und (Miss)erfolgen.

Dabei soll es um die Frage gehen wie die Selbstorgansisation im Stadtteil zum Standortvorteil gegen kapitalistische Verwertung werden kann.

Anschließend ist regulärer Kneipenbetrieb.

26.2., 18h, Fröbelstraße 5, LKA (Eingang über den Hof)

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Neues zum Bumke-Objekt http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/03/neues-zum-bumke-objekt-3/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/03/neues-zum-bumke-objekt-3/#comments Sun, 03 Feb 2019 10:35:29 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/03/neues-zum-bumke-objekt-3/ Damit wurde nicht gerechnet, was alleine die Auswahl des zu kleinen Raumes zeigt:

haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Hannover-Nordstadt-Buergerabend-zu-Wohnungsbau-wegen-Andrang-verschoben

Und die Vernetzung und Planung geht weiter. Nach wie vor sind alle herzlich eingeladen:
schon zum vormerken: 2. Offenes Treffen:
Wie weiter? Ist nach der „Beteiligung“ vor der richtigen
„Mitbestimmung“? Wir besprechen das „Zukunftsforum“ und besprechen
weitere Schritte.
Donnerstag, 07.02.2019, 19 Uhr, Kino im Sprengel.
Kämpferische und nachbarschaftliche Grüße,
Interventionistische Linke Hannover

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http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/03/neues-zum-bumke-objekt-3/feed/
Stress mit VermieterInnen. Einladung zum 2. MieterInnentreffen http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/01/24/stress-mit-vermieterinnen-einladung-zum-2-mieterinnentreffen/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/01/24/stress-mit-vermieterinnen-einladung-zum-2-mieterinnentreffen/#comments Thu, 24 Jan 2019 10:45:09 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/01/24/stress-mit-vermieterinnen-einladung-zum-2-mieterinnentreffen/ Liebe Nachbar_innen und Freund_innen,

im November haben wir uns zu einem ersten gemeinsamen Austausch und Kennenlernen im Cafe Kopi getroffen. Viele Betroffene von Mieterhöhung und Verdrängung haben von ihren persönlichen Erfahrungen berichtet und unterschiedliche Handlungsoptionen und Strategien im Umgang mit Vermieter_innen vorgestellt. Innerhalb der gemeinsamen Diskussionen ist jedoch auch deutlich geworden, dass für alle Anwesenden ein vereinzelter und privater Kampf gegen die Probleme auf dem Wohnungsmarkt und darüber hinaus nicht ausreichend ist.
Vielmehr braucht es eine Plattform auf der wir gemeinsam Strategien entwickeln können und kollektiv handlungsfähig werden. Wir haben dazu konkrete Gedanken und Ideen, die wir Euch vorstellen werden.
Somit möchten wir den an uns gestellten Auftrag des letzten gemeinsamen Treffens umsetzen und laden Euch daher ein, am 30.01.19 um 19 Uhr im Cafe Kopi in der Rehbockstr. Ecke Schaufelderstr. gemeinsam mit uns Perspektiven für eine solche Diskussions- und Aktionsplattform in Form eines offenen Mieter_innen Treffens in der Nordstadt zu entwickeln.

Aus unserer Perspektive dient dieses Treffen als Möglichkeit zum Austausch von Betroffenen, die mit den Entwicklungen und Problemen des Wohnungsmarktes zu kämpfen haben und diejenigen die sich informieren, solidarisieren und helfen möchten, um gemeinsam dagegen Vorzugehen. Wir wünschen uns, dass dieses Treffen nicht aus parteipolitischer Funktion heraus als Agitationsfeld und Plattform genutzt und vereinnahmt wird.

Wir freuen uns auf Euch.

UnterstützerInnen „Fliederstrasse für alle“/Asta/KiezKollektiv

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Wie geht es weiter mit dem Bumke-Gelände? Nordstadt selber machen! http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/01/20/wie-geht-es-weiter-mit-dem-bumke-gelaende-nordstadt-selber-machen/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/01/20/wie-geht-es-weiter-mit-dem-bumke-gelaende-nordstadt-selber-machen/#comments Sun, 20 Jan 2019 10:13:51 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/01/20/wie-geht-es-weiter-mit-dem-bumke-gelaende-nordstadt-selber-machen/ Dies ist ein Artikel der Interventionistischen Linken.

interventionistische-linke.org/termin/wie-geht-es-weiter-mit-dem-bumke-gelaende-nordstadt-selber-machen

Ein offenes Treffen für alle Interessierten an der weiteren Entwicklung des Bumke-Geländes am Engelbosteler Damm 5 und 9 sowie an der Oberstraße 3,4 und 7.
Hier können Ideen und Anregungen gesammelt werden, was sich die BürgerInnen und Bürger der Nordstadt wünschen, um diese dann am 31. Januar 2019 um 18.30 Uhr zu einem öffentlichen Austausch mit der Firma Gerlach Wohnungsbau einzubringen.

Unser Brief dazu:

Liebe Anwohner_innen des Bumke-Geländes,
liebe Bewohner_innen der Nordstadt,

einige haben es vielleicht mitbekommen, Ende 2019 will die Firma Bumke vom Engelbosteler Damm wegziehen. Das Bumke-Gelände wurde 2017 an die Firma Theo Gerlach Wohnungsbau verkauft, die das 9000 Quadratmeter große Gewerbegelände ab Ende 2019 in Wohn- und Gewerberaum umwandeln will. Dazu veranstaltet Gerlach am 31.01.2019 ein Bürgerbeteiligungsverfahren.

Diese Entwicklungen gehen uns alle an, denn:

Was mit so einem großen Baugelände passiert, beeinflusst den ganzen Stadtteil!
Private Investor_innen können keine Lösung für Wohnraumpolitik sein!
Den privaten Wohnungsmarkt verdrängen – Für mehr demokratisch organisiertes, öffentliches Eigentum!
Wir wollen zeigen, was wirkliche Beteiligung der Bewohner_innen heißt – Nordstadt selber machen!

Der Ruf der Nordstadt hingegen mit vergleichsweise günstigem Wohnraum entspricht schon lange nicht mehr der Realität. Mit steigender Nachfrage in ganz Hannover, sind auch hier die Mieten um durchschnittlich 19,2 Prozent in den letzen vier Jahren angestiegen. Mit einer Durschnittsmiete von 9,38 Euro pro Quadratmeter ist die Nordstadt noch teurer als beispielsweise das immer teurer werdende Linden-Nord. Was mit großen Grundstücken wie dem Bumke-Gelände passiert, beeinflusst den Mietenspiegel und die Entwicklung eines ganzen Stadtteils!

Im Falle von Bumke hätte die Stadt anders agieren können. Anstatt mit Investor_innen zu kuscheln, hätte das Bumke-Gelände als städtebauliches Sanierungsgebiet der Stadt ein Vorkaufsrecht und mehr demokratische Mitsprache ermöglicht. Nun aber begnügt sie sich wahrscheinlich damit, die übliche Menge an Sozialwohnungen (25 Prozent – ein Witz gegenüber den auslaufenden Bindungen) vorzuschreiben und dem Investor ein so genanntes Bürgerbeteiligungsverfahren aufzuerlegen. Davon, dass die Beteiligten eigentlich schon feststehen, lassen wir uns nicht abschrecken und sagen: Hin da!

Wir wollen die Entwicklungen in unserer Nachbarschaft selbst in die Hand nehmen.
Nordstadt selber machen!

Wir wollen an den Widerstand einiger mutiger Mieter_innen in der Nordstadt anschließen, der seinen bisherigen Höhepunkt in der großen Mietenedemo vom November 2018 fand.

Kommt am 24. Januar um 19 Uhr zu einem offenen Treffen in die Bürgerschule! Dort wollen wir uns Gedanken darüber machen, was aus unserer Sicht mit dem Bumke-Gelände passieren sollte und wie wir unsere Ziele erreichen können. Unsere Vorstellungen können wir dann eine Woche später bei dem öffentlichen Treffen der Firma Gerlach einbringen.

Zeit für kritische stadtpolitische Visionen!

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Zudem berichtet die HAZ über das Thema und die öffentliche Diskussion für Bürger*innen:

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Wohnungsbau-Investor-startet-Dialog-zum-Bumke-Gelaende

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Zwangsräumung in der Oststadt verhindert (26.9.18) http://kiezkollektiv.blogsport.de/2018/11/04/zwangsraeumung-in-der-oststadt-verhindert-26-9-18/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2018/11/04/zwangsraeumung-in-der-oststadt-verhindert-26-9-18/#comments Sun, 04 Nov 2018 16:40:15 +0000 Administrator Aktion http://kiezkollektiv.blogsport.de/2018/11/04/zwangsraeumung-in-der-oststadt-verhindert-26-9-18/ Am 26.9. wurde eine Zwangsräumung in der Eckertstraße in der Oststadt verhindert. Betroffen waren zwei Menschen, die seit mehreren Jahren dort einen antiquarischen Buchladen führen und im selbigen Haus auch wohnen. Jahrelang war das Verhältnis zu den Vermieter*innen ein entspanntes gewesen. Die nachbarschaftliche Vertrautheit beinhaltete auch die Pflege dieser und gegenseitige Hilfe. Bis zu dem Zeitpunkt, als der Sohn & Betreuer sich einmischte und nunmehr auch in rechtlichen Belangen alles regeln durfte. Das Verhältnis zu dieser Person war von Anfang an ein eisiges, auch weil er mit den mündlichen Vereinbarungen nicht einverstanden war, sondern viel mehr den monetären Wert in der Immobilie sah. Kündigungsgrund waren ausstehende Mietzahlungen, die jedoch deutlich geringer sind als ausstehende Zahlungen für die Pflege…
Als sich die Parteien unter keinem gemeinsamen Nenner einigen konnten, wurde sich vor Gericht wiedergesehen. Nach einem fragwürdigen Prozess (die NP berichtete unter anderem http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Antiquar-aus-der-Oststadt-vor-der-Zwangsraeumung ) mit einigen Pannen war das Urteil rechtskräftig. Ein Revisionsverfahren in höherer Instanz soll erst nach der Zwangsräumung erfolgen, ein durchaus fragliches Vorgehen des Rechtsstaates. Das einzige Mittel, um Aufschub gewährt zu bekommen, war die Zahlung von 3000€. Diese sollten, für den Fall, dass auch das Revisionsverfahren verloren wird, als Sicherheitsleistung beim Gericht hinterlegt werden. . Da allgemein bekannt ist, dass sich mit dem Verkauf von alten Büchern keine großen Profite erzielen lassen, eine hohe Summe.

Am Morgen der geplanten Zwangsräumung hatten sich nun um die 20 Aktivist*innen, Presse und der Anwalt der betroffenen Personen eingefunden sowie eine „Versammlungs-“Leiter (eine schöne Aluleiter). Nicht ganz pünktlich traf dann zuerst die Staatsmacht in Form eines Polizeiwagens und dazugehörigen Inventars von 2 Beamt*innen ein und, um auf Nummer sicher zu gehen, nicht eine, sondern 3 Personen zur Zwangsvollstreckung. Nachdem sich Zutritt zum Treppenhaus verschafft wurde, warteten die Aktivist*innen auf der Treppe.Der Rechtsbeistand diskutierte mit dem Kopf der Zwangsvollstreckung über die Lage der Wohnung, da nur vom ersten Stock, nicht aber von der exakten Lagedie Rede war. Nach längerem Hin und Her – Highlight war hier vermutlich die Aussage des Zwangsvollstreckers auf die Frage, welche Wohnung er denn räumen wolle die Antwort, dass es ihm egal sei und er nur räumen wolle (also im schlimmsten Falle irgendwelche unbeteiligten Personen ) – gelang es ihm dann doch noch die „richtige“ Wohnung zu identifizieren.. Zum Glück hatten sie es am Vorabend noch geschafft, die 3000€ durch spontane Spende zusammenzukratzen, die Räumung konnte also auf legalem Weg abgewendet werden. Die gründliche Vorbereitung der Aktivist*innen wurde nicht benötigt. Die beiden werden nun versuchen, in höherer Instanz das erste Urteil anzufechten und so diesen Spuk auch auf rechtlichem Wege zu korrigieren.

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Demonstration gegen die Mieterhöhung in der Fliederstraße am 10.11 http://kiezkollektiv.blogsport.de/2018/10/26/demonstration-gegen-die-mieterhoehung-in-der-fliederstrasse/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2018/10/26/demonstration-gegen-die-mieterhoehung-in-der-fliederstrasse/#comments Fri, 26 Oct 2018 15:11:45 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2018/10/26/demonstration-gegen-die-mieterhoehung-in-der-fliederstrasse/ Seit August kämpft die Hausgemeinschaft der Fliederstr. in der Nordstadt gegen eine geplante Mieterhöhung von bis zu 300€. Die Schweizer Immobiliengesellschaft Proimmo, die mehrere Häuser in Hannover besitzt, nutzt hierbei die gesetzliche Regelung der Modernisierungsumlage, mit der energetische Investitionen am Haus, ob unsinnig oder nicht, direkt auf die Mieten umgelegt werden können. Aktuell haben VermieterInnen hierbei mit keinerlei Konsequenzen zu rechnen, wenn sie Modernisierungen ankündigen aber nicht durchführen. In der Immobilienbranche ist dieses Vorgehen längst zum Geschäftsmodell geworden. Durch den Aufbau von finanziellem und psychischen Druck auf die MieterInnen, folgt häufig der freiwillige Auszug. In der Fliederstr. möchte der Investor mithilfe der Modernisierungsumlage die Kaltmiete bis zu 68% erhöhen. Im Falle eines freiwilligen Auszugs kann die Miete auf 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete angehoben werden, auch ohne zu modernisieren. Die Mietpreisbremse wäre bei beiden Varianten wirkungslos. Ein lukratives Geschäft.

Der Fall ist exemplarisch für den stetig steigenden Druck auf dem hannoverschen Wohnungsmarkt geworden. Wir betrachten seit längerer Zeit die Entwicklungen und Veränderungen insbesondere in unserem Stadtteil mit großer Sorge. Der Immobilienmarkt ist zu einer der attraktivsten Investmentmöglichkeiten geworden, bei der die Bedürfnisse von MieterInnen keine oder nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Es gibt unzählige Beispiele von Hausverkäufen und damit einhergehenden Mieterhöhungen. Es gibt täglich Fälle von Zwangsräumungen in Hannover. Wir alle kennen die endlosen Strapazen einer langen und schwierigen Wohnungssuche geprägt von Konkurrenzverhältnissen und formalen Kriterien die wir nicht erfüllen. Und die meisten von uns bekommen immer häufiger die Arroganz von VermieterInnen und Hausverwaltungen zu spüren, wenn es um die Wahrung einfachster Bedürfnisse und Rechte geht.

Mitte Oktober konnte die Fliederstr. einen juristischen Teilerfolg gegen ihre VermieterInnen erzielen. Eine Unterlassungsklage aufgrund ihres Protests konnte abgewendet werden. Aber machen wir uns keine Illusionen. Es kann nicht die Perspektive sein, sich vereinzelt als Haushalt oder bestenfalls als Hausgemeinschaft mit einem Apparat aus internationalen Investoren, gut bezahlten Anwälten und Hausverwaltungen auseinandersetzen zu müssen. Wir können nur erfolgreich sein, wenn wir es schaffen, uns mit unseren Problemen aufeinander zu beziehen, uns zu vernetzen und uns als Stadtteile gemeinsam zu wehren. Deshalb lasst uns am 10.11. gemeinsam demonstrieren und zusammen mehrere Häuser besuchen, die gerade mit gleichen oder ähnlichen Problemen konfrontiert sind. Wir wollen Proimmo, Delta Fonds, Vonovia und allen anderen Playern auf dem Wohnungsmarkt deutlich machen, dass wir ihren Interessen widersprechen und bereit sind uns gegen sie zu stellen. Gemeinsam wollen wir ein solidarisches Zeichen setzen und weitere MieterInnen ermutigen sich gegen den Ausverkauf unserer Stadtteile zu organisieren.

Wir sehen uns am 10.11. um 14 Uhr an der Lutherkirche,
denn unsere Wohnungen sind nicht verhandelbar!

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