Kiezkollektiv Hannover http://kiezkollektiv.blogsport.de Solidarisches Mieter_innennetzwerk Wed, 19 Jun 2019 20:38:53 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Besetzung Am Klagesmarkt http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/06/19/besetzung-am-klagesmarkt/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/06/19/besetzung-am-klagesmarkt/#comments Wed, 19 Jun 2019 20:38:53 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/06/19/besetzung-am-klagesmarkt/ Zu Himmelfahrt gab es nicht nur familiäres Beisammensein, Naturausflüge oder stumpfe Trinkgelage, sondern einen weiteren politischen Aufschrei, was die Wohnungspolitik angeht. Wie wir im vorherigen Artikel beschrieben haben, freuen wir uns über kreative Ausdrucksformen, diesmal in Gestalt einer Besetzung Am Klagesmarkt. Die Aufrechterhaltung und Aktualität dieses Themas halten wir für sehr wichtig und begrüßen es, wenn möglichst viele Menschen in der Öffentlichkeit zu Wort (oder Tat) kommen und so gemeinsame Ziele und Lösungen für dieses Problem definieren können.

Macht euch selbst ein Bild und stöbert euch durch diese verschiedene Perspektiven vertretende Linkliste.

Bericht der Neue Presse mit Reaktionen verschiedener politischer Akteur*innen:
Hannover-Darum ging es bei der Hausbesetzung am Klagesmarkt

Ähnliches bei der HAZ (mit Video):
Aktivisten besetzen leerstehendes Gebaeude am Klagesmarkt

Unabhängige Berichterstattung:
Indymedia Hausbesetzung am Klagesmarkt

Und zwei Bilderreihen:
koronaphotography
felixdressler

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Aktionen gegen Gentrifizierung http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/06/19/aktionen-gegen-gentrifizierung/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/06/19/aktionen-gegen-gentrifizierung/#comments Wed, 19 Jun 2019 20:19:14 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/06/19/aktionen-gegen-gentrifizierung/ Mit etwas Verspätung wollen wir auf diese Aktion aufmerksam machen. Die Wohnraumproblematik, die in Hannover schon seit etlichen Jahren existiert, kann nicht oft genug und mit vielfältigen Aktionen thematisiert werden.

Diesen Post haben wir auf Indymedia entdeckt und wurde auch von einer Zeitung aufgegriffen:

Letzte Nacht, vom 23. auf den 24. Mai, haben wir mehrere Immobilienunternehmen gleichzeitig angegriffen:

Vonovia: Buttersäure in der Lüftung eines Transporters, Parolen auf der Motorhaube und Farbe auf den Scheiben

Weise Immobilien: Bitumen an der Fassade und an den Scheiben.

Gerlach: Zerbrochene Scheiben im Eingangsbereich.

Aus Wohnraum möglichst viel Profit zu machen ist die Praxis aller Immobilenunternehmen. Vonovia perfektioniert dieses Prinzip auf nahezu unvergleichliche Weise. Zum Glück stößt das bei immer Mieter*innen übel auf. Wen wundert’s, nicht alle haben Lust mit ihrem häufig schmalen Einkommen dem Aktienkurs des Unternehmens nach oben zu verhelfen. In vielen Städten gibt es alleine zu Problemen mit Vonovia eigene Mieter*innen-Selbstorganisationen. Vonovia und andere Unternehmen zu enteignen halten wir für ’ne gute Idee, erstmal haben sie eine Karre weniger.

Am Lindener Berg haben Weise Immobilien KG ihren neuen Sitz dort, wo vorher ein Kiosk war. Nachdem das Haus saniert wurde, mussten Mieter*innen ausziehen. „Schnell, unkompliziert und den besten Preis erzielen? Wir machen dies möglich!“ heißt es auf ihrer Webseite. Wir denken: Häuser sollen keine Ware sein und haben daher schnellen unkomplizierten Sachschaden möglich gemacht!

Gerlach hat das Bumke-Gelände aufgekauft und will dort vor allem Eigentumswohnungen und Gewerbeflächen schaffen statt günstigem Wohnraum. Die üblichen 25% Sozialwohnungen, die sie nach Auflage der Stadt voraussichtlich schaffen müssen, ersetzen bestenfalls die Anzahl der ohnehin auslaufenden Belegrechte. Da sich viele in der Nordstadt Sorgen machen, dass dieses Vorhaben die Durchschnittsmiete anhebt und generell den Stadtteil noch teurer macht, gibt es die gute Initiative „Bumke selber machen“, die Einfluss auf die Entwicklung nehmen will. Wir haben das Büro von Gerlach in der Raffaelstraße an der Eilenriede besucht und ihnen schonmal einen Eindruck hinterlassen, wie man über Bürgerbeteiligung hinaus seine Unzufriedenheit ausdrücken kann.

Unsere Angriffe richten sich generell gegen das Prinzip, mit dem Verkauf und der Verwaltung von Wohnraum Profite zu machen. Denn dadurch verlieren immer mehr Menschen ihr Zuhause. Manche finden auch nichts Neues und landen auf der Straße. Im Februar wurde z.B. Jürgen „Bauer“ Niemann tot hinterm Freizeitheim Linden aufgefunden. Zwei Jahre vorher hatten 100-200 Bullen seine Räumung durchgesetzt, nachdem sie zuvor zweimal verhindert wurde. Immer wieder erfrieren Menschen auf der Straße oder begehen Selbstmord, wenn sie aus ihrem Wohnraum verdrängt werden.

Die Häuser denen, die drin wohnen!

PS: Wir grüßen auch die Bewohner*innen der Liebig34 und alle anderen, die um ihren Wohnraum kämpfen.

indymedia

Bericht aus der HAZ:

haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Gentrifizierung in Hannover Bueros von Immobilienfirmen beschaedigt

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1. Mai in Hannover http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/04/17/1-mai-in-hannover/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/04/17/1-mai-in-hannover/#comments Wed, 17 Apr 2019 20:43:16 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/04/17/1-mai-in-hannover/

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Internationaler Aktionstag Recht auf Stadt http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/03/27/internationaler-aktionstag-recht-auf-stadt/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/03/27/internationaler-aktionstag-recht-auf-stadt/#comments Wed, 27 Mar 2019 19:12:38 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/03/27/internationaler-aktionstag-recht-auf-stadt/

Wir laden euch ein, am 06.04.19 gemeinsam eine Critical Mass* zu werden. Dabei radeln wir an verschiedenen Gentrifizierungs-Hot Spots vor­bei. Anschließend wollen wir auf dem Küchen­garten zusammenkommen, miteinander essen, schnacken, Musik und Redebeiträgen lauschen. Der Stadt der steigenden Mieten, in der wenigen gehört, was alle brauchen, setzen wir unseren Zusammenhalt, unsere Vielfalt und Solidarität entgegen.
Wir wollen eine Stadt:
- in der die Häuser fürs Wohnen und nicht für den Profit gebaut werden,
- in der niemand in Notunterkünften, Heimen oder auf der Straße leben muss,
- und in der Wohnraum, Boden und Natur Allge­meingut sind

Wohnraum darf keine Ware sein!

6.4.2019, 13 Uhr, Start Christuskirche

Kiezkollektiv – Solidarisches Mieter*innen Netzwerk
Nordstadt Solidarisch
Recht auf Stadt AG IL Hannover

* Aktionsform bei der es darum geht, sich mit Fahrrädern den öffent­lichen Raum anzueignen. Laut StVO können Gruppen ab 15 Fahrrädern als Verband gelten und dürfen die Straße benutzen.

Für weitere Infos checkt:

aktionstag.mietenwahnsinn-stoppen.de

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Kältetod in Hannover-Linden http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/03/05/kaeltetod-in-hannover-linden/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/03/05/kaeltetod-in-hannover-linden/#comments Tue, 05 Mar 2019 10:51:48 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/03/05/kaeltetod-in-hannover-linden/ Kältetod in Hannover-Linden. Nachruf auf einen Freund
Jürgen »Bauer« Niemann (1954–2019)

Von Jürgen Otte und Sprecherinnen- und Sprecherrat Die Linke Hannover, Linden-Limmer

jungewelt.de/artikel/350245

Gedenken an Jürgen »Bauer« Niemann: 7. März, 17 Uhr, Mahnwache vor der Wohnung, die ihm entrissen wurde (Kötnerholzweg/Ecke Limmerstraße), Erinnerungen an die gemeinsame Zeit und gemeinsame Kämpfe ab zirka 18 Uhr in der Fröbelstraße 5

Am 12. Februar fanden Mitarbeiter des »Freizeitheimes Linden« in Hannover hinter dem Gebäude einen leblosen Menschen. Es war unser Freund und Genosse Jürgen Niemann, den alle hier im Stadtteil seit Jahrzehnten als »Bauer« kannten – verstorben in der Kälte einer Februarnacht draußen im Freien.

Die Ärzte rätseln noch, woran er gestorben ist. Unser Obduktionsbericht lautet: Vielleicht ist Bauer an Unterkühlung gestorben, ganz sicher aber an der Kälte dieses Landes und dieser Stadt. Ein warmherziger und anpackend hilfsbereiter Mensch endet als kalter, toter Körper und wird zu einer Zahl in der Statistik der Unmenschlichkeit. Wie viele Kältetote gab es in diesem Winter in diesem Land?

Jürgen wäre in wenigen Tagen, am 7. März, 65 Jahre alt geworden. In diesem Alter beginnt für andere ein neuer Lebensabschnitt, für Jürgen endete das Leben, das sich ihm in den letzten Jahren fast nur noch von der dunklen und hässlichen Seite gezeigt hatte.

Ein Schlaganfall warf ihn vor einigen Jahren aus der Bahn, raubte ihm viel von seiner Kraft und Vitalität. Arbeitslos geworden und den Schikanen des Jobcenters ausgesetzt, engagierte er sich weiter in unseren Reihen gegen Hartz IV, Wohnungsnot und die Gentrifizierung seines Stadtteils.

Vor einigen Jahren gab es in Linden Hausbesetzungen für selbstbestimmtes Wohnen und für ein soziales Zentrum. Bauer begrüßte und unterstützte das vehement. »So muss man das machen, wie früher!« »Nur parlamentarische Initiativen, das reicht nicht aus!« Kämpfe um soziale Veränderungen selbst organisieren – das war sein Ding; von der Basis her aktiv werden – das war sein Motto. Das erinnerte ihn an Zeiten, als das UJZ Kornstraße und die Glocksee (Unabhängige Jugendzentren, jW) erstritten wurden, an die Hausbesetzung in der Ricklingerstraße Anfang der achtziger Jahre und vieles mehr. Nicht ganz soweit zurück liegen die Proteste gegen die Abholzungen im Calenberger Loch, sein Engagement für den Erhalt der Stadtbücherei im Freizeitheim Linden, für das Fössebad und gegen die ihm besonders verhassten Hochbahnsteige auf der Limmerstraße. Politik war für Bauer immer konkrete Praxis, nie nur Programm, Ideologie, Papierkram.

An seinem Geburtstag vor zwei Jahren, am 7. März 2017, stand Bauer plötzlich selbst im Mittelpunkt der politischen Auseinandersetzungen hier in Linden. Widerrechtlich wurden er und ein Mitbewohner aus ihren winzigen Zimmern am Kötnerholzweg gezwungen. Eine von jährlich zirka 400 Zwangsräumungen in dieser Stadt. Es war der dritte Anlauf für diesen Gewaltakt. Von Solidaritätsbekundungen begleitet, hatten in den Wochen zuvor die ersten beiden Versuche, ihm sein Zuhause zu rauben, juristisch abgewendet werden können. Im dritten Versuch wurden dann zu nächtlicher Stunde 200 Polizisten aufgeboten, um die Umgebung abzuriegeln und seine Freunde und Unterstützer abzuwehren. So wurde eine widerrechtliche, brachiale Zwangsräumung eines alten und kranken Menschen exekutiert. Bauer war Opfer einer vor kurzem beschlossenen Gesetzesänderung geworden. Untermieter sind, auch wenn sie immer ihre Miete gezahlt haben, nicht mehr geschützt, wenn der Hauptmieter kriminell und betrügerisch Mietschulden aufhäuft. Das war bei Bauer der Fall.

So produziert der Gesetzgeber Wohnungslosigkeit, im Interesse des Privateigentums, vollstreckt durch die Polizeigewalt. Unsere Aufgabe hätte es sein müssen und wird es weiter sein zu helfen, dies abzuwenden.

Bauer stand auf der Straße. Mit einem Rucksack Kleidung und einer Tasche mit dem Nötigsten kam er vorübergehend bei einem Bekannten unter.

Er hatte Solidarität erfahren, leider eine im Ergebnis erfolglose. Und wohl zu wenig Solidarität, um daraus ausreichend Kraft für die Zukunft zu schöpfen. Bauer verlor mehr und mehr seinen Lebenswillen und die Kraft, an seiner Situation Entscheidendes zu verändern. Er blieb ohne eigene Wohnung bis zu seinem Tod. Und starb in und an der Kälte dieser Stadt. Das nicht verhindert zu haben, erfüllt uns mit Wut und Trauer und beschämt uns als Freunde und Partei.

Das Recht auf eine eigene, gute und bezahlbare Wohnung muss ein einklagbares Grundrecht eines jeden Menschen werden. Bauer, du bleibst unvergessen!

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http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/03/05/kaeltetod-in-hannover-linden/feed/
Einladung zum dritten offenen MieterInnen-Treffen am 05.03.19 um 19 Uhr http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/28/einladung-zum-dritten-offenen-mieterinnen-treffen-am-05-03-19-um-19-uhr-2/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/28/einladung-zum-dritten-offenen-mieterinnen-treffen-am-05-03-19-um-19-uhr-2/#comments Thu, 28 Feb 2019 18:44:18 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/28/einladung-zum-dritten-offenen-mieterinnen-treffen-am-05-03-19-um-19-uhr-2/ Liebe Leute,

das nächste offene MieterInnen-Treffen ist am nächsten Dienstag, den 05.03.19 (und der Vorschlag ist danach immer den 1. Dienstag im Monat zu nehmen) wieder um 19.00 im Cafe Kopi in der Rehbockstr. 2 der Nordstadt. Kommt gerne vorbei.

Ein grundsätzliches Anliegen wird die Diskussion des Selbstvertändnisses unseres Treffens sein, das wir nach der Diskussion beim letzten Treffen ausformuliert haben (s. unten). Dazu können wir auch Umgang und Formen bezüglich zukünftiger Öffentlichkeitsarbeit/Ankündigungen gemeinsam diskutieren und überlegen.

Gemeinsam wollen wir aktuelle Infos und Anliegen zusammen tragen, teilen und austauschen, um den neuesten Stand zu Entwicklungen im Stadtteil, sowie allgemein zur Wohnungsproblematik zu besprechen. Beim letzten Treffen wurde als Beispiel hierzu eine neuerlich durchweg rasante Erhöhung der „Nebenkosten“ bei aktuellen Wohnungsangeboten konstatiert und Befürchtungen eines möglichen Hausverkaufes in der Lilienstrasse angesprochen mit dem Vorhaben ggf. einen bewohnerInnenorientierten, genossenschaftlichen Träger einzuschalten.

Weitere Punkte sind ein Feedback der öffentlichen Aktion „Nordstadt solidarisch“ vom 09.02.
unter dem Motto „Konsequent gegen Verdrängung“, die Neue Presse berichtete (s. dazu link) und dazu ein kurzer Film.
Dank allen für die Unterstützung.

neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Wohnungsmarkt-Hannover-Symbolisch-zugemauert-Aktion-gegen-Druck-auf-Mieter
ein kurzer Film
vimeo.com/316896312

Gemeinsam wollen wir hierdran anknüpfen und neue Ideen und Vorschläge zur Planung, Gestaltung und Durchführung von weiteren Aktionsformen zusammen tragen, ausarbeiten und entwickeln.

Mit vorfreudigen Grüßen … die Vorbereitenden

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http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/28/einladung-zum-dritten-offenen-mieterinnen-treffen-am-05-03-19-um-19-uhr-2/feed/
Einladung zur Veranstaltungsreihe „Stadt. Macht. Widerstand.“ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/10/einladung-zur-veranstaltungsreihe-stadt-macht-widerstand/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/10/einladung-zur-veranstaltungsreihe-stadt-macht-widerstand/#comments Sun, 10 Feb 2019 12:20:20 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/10/einladung-zur-veranstaltungsreihe-stadt-macht-widerstand/ Liebe Leute,

wir möchten euch gerne zu zwei kommenden Veranstaltungen einladen:

1.) Perspektiven auf Verdrängung – Strategien für eine andere Stadt

Diskussionsveranstaltung

Der zunehmende Druck auf dem Wohnungsmarkt trifft immer mehr Menschen, vor allem jedoch diejenigen, denen es auch in anderen Bereichen schwer gemacht wird: z.B. Menschen mit wenig Geld, Geflüchtete oder Menschen, die körperliche oder psychische Beeinträchtigungen erfahren.

Welche Strategien können Betroffene entwickeln, um sich gegen diese Entwicklungen zu wehren? Welche Formen von Solidarität sind möglich? Und wie kann eine Stadt aussehen, die ein gutes Leben für alle möglich macht?

In der Diskussion stellen sich verschiedene Initiativen und Menschen vor, die aktuell in Kämpfen gegen Verdrängung aktiv sind. Neben dem Austausch über kurz- und längerfristige Strategien, soll vor allem der Blick dafür geschärft werden, wie sich unterschiedliche Kämpfe solidarisch aufeinander beziehen können.

Mit dabei sind:

Kiezkollektiv//Hausgemeinschaft Ottenstraße//Mietshäusersyndikat (angefragt)//Ehemalige aus der Kampagne Ahoi//Wohnungslose Aktivist*innen//…

Donnerstag, 14. Februar, 19 Uhr

Fröbelstraße 5, Aula (Eingang vorne)

2.) Das Kiezkollektiv stellt sich vor

Kneipenabend mit Diskussion

Das Kiezkollektiv ist ein solidarischer Zusammenschluss von Menschen, die sich gegen Verdrängung im städtischen Kontext wehren.

Die Idee ist, dass Mieter*innen mit ihren Problemen nicht alleine bleiben, sondern sich gegenseitig ermutigen, beraten und sich gemeinsam Perspektiven erkämpfen.

Ein Weg dahin ist, dass Menschen anfangen sich in ihren Hausgemeinschaften zu organisieren. So haben es zum Beispiel die Mieter*innen der Fliederstraße 5 zusammengetan um drohende Entmietungen abzuwenden und gemeinsam eine Demo unter dem Motto “Unsere Wohnungen sind nicht verhandelbar” auf die Beine gestellt. Auch in der Ottenstraße und am Pfarrlandplatz haben sich widerständige Hausgemeinschaften zusammengefunden.

In den letzten Jahren ist auch der Versuch, gemeinsam Zwangsräumungen zu verhindern, zum wichtigen Aktionsfeld geworden.

Im gemütlichen Setting der selbstverwalteten Kneipe erzählen Leute aus den Hausgemeinschaften und vom Kiezkollektiv von aktuellen Kämpfen und (Miss)erfolgen.

Dabei soll es um die Frage gehen wie die Selbstorgansisation im Stadtteil zum Standortvorteil gegen kapitalistische Verwertung werden kann.

Anschließend ist regulärer Kneipenbetrieb.

26.2., 18h, Fröbelstraße 5, LKA (Eingang über den Hof)

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http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/10/einladung-zur-veranstaltungsreihe-stadt-macht-widerstand/feed/
Neues zum Bumke-Objekt http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/03/neues-zum-bumke-objekt-3/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/03/neues-zum-bumke-objekt-3/#comments Sun, 03 Feb 2019 10:35:29 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/03/neues-zum-bumke-objekt-3/ Damit wurde nicht gerechnet, was alleine die Auswahl des zu kleinen Raumes zeigt:

haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Hannover-Nordstadt-Buergerabend-zu-Wohnungsbau-wegen-Andrang-verschoben

Und die Vernetzung und Planung geht weiter. Nach wie vor sind alle herzlich eingeladen:
schon zum vormerken: 2. Offenes Treffen:
Wie weiter? Ist nach der „Beteiligung“ vor der richtigen
„Mitbestimmung“? Wir besprechen das „Zukunftsforum“ und besprechen
weitere Schritte.
Donnerstag, 07.02.2019, 19 Uhr, Kino im Sprengel.
Kämpferische und nachbarschaftliche Grüße,
Interventionistische Linke Hannover

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http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/02/03/neues-zum-bumke-objekt-3/feed/
Stress mit VermieterInnen. Einladung zum 2. MieterInnentreffen http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/01/24/stress-mit-vermieterinnen-einladung-zum-2-mieterinnentreffen/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/01/24/stress-mit-vermieterinnen-einladung-zum-2-mieterinnentreffen/#comments Thu, 24 Jan 2019 10:45:09 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/01/24/stress-mit-vermieterinnen-einladung-zum-2-mieterinnentreffen/ Liebe Nachbar_innen und Freund_innen,

im November haben wir uns zu einem ersten gemeinsamen Austausch und Kennenlernen im Cafe Kopi getroffen. Viele Betroffene von Mieterhöhung und Verdrängung haben von ihren persönlichen Erfahrungen berichtet und unterschiedliche Handlungsoptionen und Strategien im Umgang mit Vermieter_innen vorgestellt. Innerhalb der gemeinsamen Diskussionen ist jedoch auch deutlich geworden, dass für alle Anwesenden ein vereinzelter und privater Kampf gegen die Probleme auf dem Wohnungsmarkt und darüber hinaus nicht ausreichend ist.
Vielmehr braucht es eine Plattform auf der wir gemeinsam Strategien entwickeln können und kollektiv handlungsfähig werden. Wir haben dazu konkrete Gedanken und Ideen, die wir Euch vorstellen werden.
Somit möchten wir den an uns gestellten Auftrag des letzten gemeinsamen Treffens umsetzen und laden Euch daher ein, am 30.01.19 um 19 Uhr im Cafe Kopi in der Rehbockstr. Ecke Schaufelderstr. gemeinsam mit uns Perspektiven für eine solche Diskussions- und Aktionsplattform in Form eines offenen Mieter_innen Treffens in der Nordstadt zu entwickeln.

Aus unserer Perspektive dient dieses Treffen als Möglichkeit zum Austausch von Betroffenen, die mit den Entwicklungen und Problemen des Wohnungsmarktes zu kämpfen haben und diejenigen die sich informieren, solidarisieren und helfen möchten, um gemeinsam dagegen Vorzugehen. Wir wünschen uns, dass dieses Treffen nicht aus parteipolitischer Funktion heraus als Agitationsfeld und Plattform genutzt und vereinnahmt wird.

Wir freuen uns auf Euch.

UnterstützerInnen „Fliederstrasse für alle“/Asta/KiezKollektiv

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http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/01/24/stress-mit-vermieterinnen-einladung-zum-2-mieterinnentreffen/feed/
Wie geht es weiter mit dem Bumke-Gelände? Nordstadt selber machen! http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/01/20/wie-geht-es-weiter-mit-dem-bumke-gelaende-nordstadt-selber-machen/ http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/01/20/wie-geht-es-weiter-mit-dem-bumke-gelaende-nordstadt-selber-machen/#comments Sun, 20 Jan 2019 10:13:51 +0000 Administrator Allgemein http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/01/20/wie-geht-es-weiter-mit-dem-bumke-gelaende-nordstadt-selber-machen/ Dies ist ein Artikel der Interventionistischen Linken.

interventionistische-linke.org/termin/wie-geht-es-weiter-mit-dem-bumke-gelaende-nordstadt-selber-machen

Ein offenes Treffen für alle Interessierten an der weiteren Entwicklung des Bumke-Geländes am Engelbosteler Damm 5 und 9 sowie an der Oberstraße 3,4 und 7.
Hier können Ideen und Anregungen gesammelt werden, was sich die BürgerInnen und Bürger der Nordstadt wünschen, um diese dann am 31. Januar 2019 um 18.30 Uhr zu einem öffentlichen Austausch mit der Firma Gerlach Wohnungsbau einzubringen.

Unser Brief dazu:

Liebe Anwohner_innen des Bumke-Geländes,
liebe Bewohner_innen der Nordstadt,

einige haben es vielleicht mitbekommen, Ende 2019 will die Firma Bumke vom Engelbosteler Damm wegziehen. Das Bumke-Gelände wurde 2017 an die Firma Theo Gerlach Wohnungsbau verkauft, die das 9000 Quadratmeter große Gewerbegelände ab Ende 2019 in Wohn- und Gewerberaum umwandeln will. Dazu veranstaltet Gerlach am 31.01.2019 ein Bürgerbeteiligungsverfahren.

Diese Entwicklungen gehen uns alle an, denn:

Was mit so einem großen Baugelände passiert, beeinflusst den ganzen Stadtteil!
Private Investor_innen können keine Lösung für Wohnraumpolitik sein!
Den privaten Wohnungsmarkt verdrängen – Für mehr demokratisch organisiertes, öffentliches Eigentum!
Wir wollen zeigen, was wirkliche Beteiligung der Bewohner_innen heißt – Nordstadt selber machen!

Der Ruf der Nordstadt hingegen mit vergleichsweise günstigem Wohnraum entspricht schon lange nicht mehr der Realität. Mit steigender Nachfrage in ganz Hannover, sind auch hier die Mieten um durchschnittlich 19,2 Prozent in den letzen vier Jahren angestiegen. Mit einer Durschnittsmiete von 9,38 Euro pro Quadratmeter ist die Nordstadt noch teurer als beispielsweise das immer teurer werdende Linden-Nord. Was mit großen Grundstücken wie dem Bumke-Gelände passiert, beeinflusst den Mietenspiegel und die Entwicklung eines ganzen Stadtteils!

Im Falle von Bumke hätte die Stadt anders agieren können. Anstatt mit Investor_innen zu kuscheln, hätte das Bumke-Gelände als städtebauliches Sanierungsgebiet der Stadt ein Vorkaufsrecht und mehr demokratische Mitsprache ermöglicht. Nun aber begnügt sie sich wahrscheinlich damit, die übliche Menge an Sozialwohnungen (25 Prozent – ein Witz gegenüber den auslaufenden Bindungen) vorzuschreiben und dem Investor ein so genanntes Bürgerbeteiligungsverfahren aufzuerlegen. Davon, dass die Beteiligten eigentlich schon feststehen, lassen wir uns nicht abschrecken und sagen: Hin da!

Wir wollen die Entwicklungen in unserer Nachbarschaft selbst in die Hand nehmen.
Nordstadt selber machen!

Wir wollen an den Widerstand einiger mutiger Mieter_innen in der Nordstadt anschließen, der seinen bisherigen Höhepunkt in der großen Mietenedemo vom November 2018 fand.

Kommt am 24. Januar um 19 Uhr zu einem offenen Treffen in die Bürgerschule! Dort wollen wir uns Gedanken darüber machen, was aus unserer Sicht mit dem Bumke-Gelände passieren sollte und wie wir unsere Ziele erreichen können. Unsere Vorstellungen können wir dann eine Woche später bei dem öffentlichen Treffen der Firma Gerlach einbringen.

Zeit für kritische stadtpolitische Visionen!

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Zudem berichtet die HAZ über das Thema und die öffentliche Diskussion für Bürger*innen:

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Wohnungsbau-Investor-startet-Dialog-zum-Bumke-Gelaende

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http://kiezkollektiv.blogsport.de/2019/01/20/wie-geht-es-weiter-mit-dem-bumke-gelaende-nordstadt-selber-machen/feed/