Einladung zur Veranstaltungsreihe „Stadt. Macht. Widerstand.“

Liebe Leute,

wir möchten euch gerne zu zwei kommenden Veranstaltungen einladen:

1.) Perspektiven auf Verdrängung – Strategien für eine andere Stadt

Diskussionsveranstaltung

Der zunehmende Druck auf dem Wohnungsmarkt trifft immer mehr Menschen, vor allem jedoch diejenigen, denen es auch in anderen Bereichen schwer gemacht wird: z.B. Menschen mit wenig Geld, Geflüchtete oder Menschen, die körperliche oder psychische Beeinträchtigungen erfahren.

Welche Strategien können Betroffene entwickeln, um sich gegen diese Entwicklungen zu wehren? Welche Formen von Solidarität sind möglich? Und wie kann eine Stadt aussehen, die ein gutes Leben für alle möglich macht?

In der Diskussion stellen sich verschiedene Initiativen und Menschen vor, die aktuell in Kämpfen gegen Verdrängung aktiv sind. Neben dem Austausch über kurz- und längerfristige Strategien, soll vor allem der Blick dafür geschärft werden, wie sich unterschiedliche Kämpfe solidarisch aufeinander beziehen können.

Mit dabei sind:

Kiezkollektiv//Hausgemeinschaft Ottenstraße//Mietshäusersyndikat (angefragt)//Ehemalige aus der Kampagne Ahoi//Wohnungslose Aktivist*innen//…

Donnerstag, 14. Februar, 19 Uhr

Fröbelstraße 5, Aula (Eingang vorne)

2.) Das Kiezkollektiv stellt sich vor

Kneipenabend mit Diskussion

Das Kiezkollektiv ist ein solidarischer Zusammenschluss von Menschen, die sich gegen Verdrängung im städtischen Kontext wehren.

Die Idee ist, dass Mieter*innen mit ihren Problemen nicht alleine bleiben, sondern sich gegenseitig ermutigen, beraten und sich gemeinsam Perspektiven erkämpfen.

Ein Weg dahin ist, dass Menschen anfangen sich in ihren Hausgemeinschaften zu organisieren. So haben es zum Beispiel die Mieter*innen der Fliederstraße 5 zusammengetan um drohende Entmietungen abzuwenden und gemeinsam eine Demo unter dem Motto “Unsere Wohnungen sind nicht verhandelbar” auf die Beine gestellt. Auch in der Ottenstraße und am Pfarrlandplatz haben sich widerständige Hausgemeinschaften zusammengefunden.

In den letzten Jahren ist auch der Versuch, gemeinsam Zwangsräumungen zu verhindern, zum wichtigen Aktionsfeld geworden.

Im gemütlichen Setting der selbstverwalteten Kneipe erzählen Leute aus den Hausgemeinschaften und vom Kiezkollektiv von aktuellen Kämpfen und (Miss)erfolgen.

Dabei soll es um die Frage gehen wie die Selbstorgansisation im Stadtteil zum Standortvorteil gegen kapitalistische Verwertung werden kann.

Anschließend ist regulärer Kneipenbetrieb.

26.2., 18h, Fröbelstraße 5, LKA (Eingang über den Hof)


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